Bundeswehrpilot--eine fliegerische Sackgasse?!

Deutsche Airlines verschließen Bundeswehrpiloten die Türen

n Im Folgenden soll die Lage deutscher Bundeswehrpiloten dargestellt werden, die nach der Beendigung Ihrer Laufbahn, mit dem Erreichen des 41. Lebensjahres, eine Anstellung als Verkehrsflugzeugführer bei deutschen Fluggesellschaften anstreben.
Seit Beginn diesen Jahres beschäftigt sich am Standort Sheppard AFB/ Texas eine Gruppe deutscher Fluglehrer intensiv mit dem Thema: Vom Bundeswehrpiloten zum Verkehrsflugzeugführer -- keine Einstellungshöchstaltersgrenzen für Ex-Jetpiloten bei deutschen Fluggesellschaften.
Warum kam diese Arbeitsgruppe gerade am Standort Sheppard zustande? Vielleicht, weil gerade an dieser Jetpiloten-Schule der NATO,

quasi der „Geburtsstätte" der meisten NATO-Jetpiloten, der gesamte Querschnitt von Bundeswehrjetpiloten (meist Berufsoffizier mit der besonderen Altersgrenze von 41 Jahren/BO 41) aller deutschen Verbände der Luftwaffe und Marine als Fluglehrer vertreten ist. Außerdem handelt es sich dabei vorwiegend um die Dienstgrade Hauptmann und Major, die sich auf Grund ihres Dienstalters vermehrt auf das Ausscheiden aus der Bundeswehr und die Eingliederung in das Zivilleben vorbereiten.
So fand sich diese Arbeitsgruppe zusammen, um die aktuellen Eingliederungsmöglichkeiten als ehemaliger Jetpilot bei deutschen Fluggesellschaften zu untersuchen.
Die Recherche hat ergeben, dass zur Zeit die Mehrzahl der deutschen Fluggesellschaften Einstellungshöchstalter fest

gelegt haben, die meistens zwischen 32 Jahren und 38 Jahren liegen. Die Einstellungshöchstalter gelten bisher grundsätzlich und lassen nur wenige Ausnahmen zu.
Die wenigen Fluggesellschaften (BERLIN AIR, AUGSBURG AIRWAYS, und andere) von denen bisher keine Einstellungshöchstalter bekannt sind, haben auf Grund deren Größe i.d.R. jedoch nur einen relativ geringen Regenerationsbedarf. Trotzdem sind diese Fluggesellschaften zu loben, da diese zu den wenigen in Deutschland gehören, die noch gerne auf das hohe Leistungspotential von Bundeswehrpiloten zurückgreifen und diese grundsätzlich einstellen.
Insgesamt zeigt die Auflistung jedoch eindeutig die schlechte Situation für ausscheidende Militärpiloten auf, die in Ihrer Berufssparte - der Fliegerei - in der zivilen Luft

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